Hilft Kaffee bei der Büroarbeit?

Ein Büroalltag ohne Kaffee ist für viele nicht wegzudenken. Egal wie scheußlich der Kaffee in einem durchschnittlichen Büro schmeckt, er wird getrunken - immerhin wird der Thermokannenkaffee inzwischen durch den Aufbau von Kaffeevollautomaten verdrängt. Viele Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern sogar kostenlos Kaffeemaschine und Kaffee zur Verfügung.

Die Frage ist nun, hilft der Kaffee bei der Büroarbeit – also beim konzentrierten Arbeiten? Die Antwort ist ja – allerdings nur, wenn man den Kaffee richtig konsumiert.

Auf Wikipedia findet sich dazu folgender Abschnitt:

Da das in Kaffee enthaltene Koffein Adenosinrezeptoren blockiert, kommt es indirekt zu einer vermehrten Ausschüttung von Dopamin. Dopaminerge Stimulanzien fördern die Konzentrationsfähigkeit, z.B. das zur ADHS Behandlung eingesetzte Methylphenidat. Mit steigender Menge konsumierten Kaffees stellt sich jedoch ein gegenteiliger Effekt ein, zu den Symptomen des Coffeinismus zählen auch Konzentrationsstörungen und Hyperaktivität. Der Mechanismus dieses Effekts ist bislang nicht ausreichend geklärt. Die konzentrationsfördernde Wirkung konnte im Magnetresonanztomografen sichtbar gemacht werden, so wurden insbesondere die Hirnareale der Frontallappen und Gyrus cinguli anterior, in denen das Kurzzeitgedächtnis verortet wird, aktiv.

Um die aufmunternde und konzentrationsfördernde Wirkung des Kaffees voll ausschöpfen zu können, ist es nach einem Artikel in der Fachzeitschrift Sleep sinnvoller, viele kleine Schlücke Kaffee über den Tag verteilt zu sich zu nehmen, als eine große Tasse Kaffee am Morgen. Auf diese Weise findet eine deutlich effektivere Einwirkung des Koffeins auf die Schlafzentren im Gehirn statt. Die Strategie, den Kaffeekonsum gleichmäßig auf einen längeren Zeitraum zu verteilen, sei besonders nützlich für nachts arbeitende Personen: Ihnen fällt es so leichter wach zu bleiben, und dabei ihre Konzentrationsfähigkeit aufrechtzuerhalten.

Ein toller Grundlagenartikel zum Thema findet sich auf Wikipedia