Interessante Studie: Tablet als Papierersatz?

Vor wenigen Jahren noch völlig unbekannt, sind Tablets inzwischen so normal wie Handys und Computer. Apple, Amazon und Google haben mit ihrer Hard- und Software maßgeblich dazu beigetragen. Die Printerumfrage 13 beschäftigte sich mit der Frage, ob Anwender ein Tablet auch als Papierersatz verwenden - oder ob das Tablet nur als Computer-Ersatz taugt. Wir wissen, dass Smartphones und Tablets für zahlreiche Anwender ein echtes Arbeitsmittel sind. Dabei sollte man sich vor Augen halten, dass bei beiden Gerätetypen Anwendungen eingesetzt werden, die noch vor wenigen Jahren exklusiv den Computern vorbehalten waren.

Knapp 6000 Anwender wurden dazu befragt, wie sie generell (sowohl beruflich als auch privat) zum Einsatz von Papier im Kontext von mobilen Geräten stehen. Die Befragten wurden um eine Selbsteinschätzung gebeten:

91% der Befragten stimmten der Aussage, dass sie „auf Papier drucken, weil sie es praktisch finden, Inhalte auf Papier zu lesen und zu bearbeiten" voll oder teilweise zu. Wenn man Anwender befragt, ob „Papier seine Vorteile hat, die mobile Endgeräte nicht ersetzen können“ stimmen über die Hälfte (56%) dieser These zu. Zusammenfassend lassen sich die Antworten rund um diesen Themenkomplex so interpretieren, dass die Anwender das Arbeitsmittel Papier tendenziell als praktisch und sinnvoll einschätzen, auch in Zukunft – und dass die Mehrheit mobile Endgeräte eher nicht als vollwertiger Ersatz für Papier ansehen.

Aber: Immerhin eine Minderheit von 17% (das sind rund 1000 Befragte) sind bereits der Meinung, dass Papier durch mobile Endgeräte zu ersetzen sei.

Fazit: Wenn Tablets noch weiter in die Arbeitsabläufe von Unternehmen integriert werden, könnten diese mobilen Endgeräte mittel- bis langfristig durchaus Auswirkungen auf bisher papierbasierte Arbeitsprozesse haben. Trotzdem sind wir insgesamt noch von einem papierlosen Büro weit entfernt, so die Erkenntnis aus der Printerumfrage.